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Pickel auf Mallorca?

Nach einem langem Winter und einem verregneten Frühling sehnen sich alle nach der Sonne. Einige sind Richtung Süden geflohen, um Licht zu tanken. Aber Vorsicht ist gerade nach einer langen Sonnenpause geboten! Denn schnell kann es zu Juckreiz, Rötung und Bläschen nach dem Sonnenbad kommen. Ist das dann eine „Sonnenallergie“ oder „Mallorca-Akne“? Um eine echte Allergie handelt es sich hierbei nicht. Der Begriff „Sonnenallergie“ beschreibt eine Gruppe von Hautveränderungen, die unter der Einwirkung von UV-Strahlen entstehen. Die haüfigste ist die die polymorphe Lichtdermatose, auch Sonnenekzem genannt. Sie trifft in Europa ca. jeden Zehnten. Die Symptome zeigen sich typischerweise dann, wenn die Haut nach längerer „Sonnenabstinenz“ eine ungewohnt hohe Dosis Sonnenstrahlen abbekommt – zum Beispiel zu Beginn eines Strandurlaubs im Süden. Nach Stunden oder wenigen Tagen bilden sich stark juckende, fleckige Rötungen und es entstehen meist Knötchen oder Bläschen.

Die so genannte Mallorca-Akne wurde 1972 erstmalig beschrieben. Die genaue Ursache ist unbekannt. Es besteht jedoch ein klarer Zusammenhang mit dem Einwirken von UV-Strahlung. Sie wird vorwiegend bei jungen Menschen beobachtet (vor allem Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren). Einige Tage nach dem Sonnenbad entstehen meist an Schultern, Hals, Dekolleté und am oberen Rücken kleine Knötchen, die stark jucken. Der Begriff Akne ist hierbei irreführend, denn es treten keine eitrigen Pusteln oder Mitesser auf. Die Erkrankung heilt meist ohne Behandlung nach strikter Vermeidung weiterer UV-Exposition ab. Eine Therapie mit kortisonhaltigen Cremes oder Lotionen kann jedoch helfen, Beschwerden zu lindern und die Heilung zu beschleunigen. Gegen Juckreiz hilft es, die betroffenen Hautpartien zu kühlen.

Wie so oft heißt es auch hier: Vorbeugen ist besser als heilen. Anfällige Menschen sollte sich zu Beginn der Saison nur zurückhaltend und langsam steigernd der Sonne aussetzen. Denken Sie stets an einen ausreichenden Sonnenschutz. Mein Tipp: sortieren Sie ihre alten Sonnencremes aus, denn ihre Haltbarkeit ist begrenzt. Wer sicher gehen will, dass seine Haut gut geschützt wird, verwendet lieber keine angebrochenen Produkte aus der vergangenen Saison. Sonnenschutzmittel lagert man bis zu ihrer Wiederverwendung am besten kühl und dunkel im Kühlschrank.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr
Dr. Thomas Klose und Pia Kröber