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Gehören Sie zu den 45%?

Eine Nagelpilzinfektion kann jeden treffen – doch die Wenigsten tun was dagegen, denn sie wir oft verkannt. Die Nagelpilz-Häufigkeit bei über 65-jährigen liegt bei ca. 45%. Somit hat quasi jeder Zweite einen Fußpilz.

Besonders gefährdet sind Diabetiker und Raucher. Grund: die Durchblutung der Füße ist schlecht und Druckstellen oder Verletzungen werden meist nicht wahrgenommen – Pilze haben hier ein leichtes Spiel. Aber auch Schwimmbad- oder Saunagänger sind einem höheren Risiko ausgesetzt.

Zunächst befällt der Pilz die Zehenzwischenräume, er liebt das feuchte und warme Klima! Die Haut quillt weißlich auf und reißt ein – Schmerzen und Juckreiz quälen dann. Diese Einrisse stellen ein Risiko dar, sind sie doch Eintrittspforte für Bakterien, die sich entlang der Lymphgefäße über das Bein ausbreiten können und Ursache eines hochroten, entzündeten Beines sein können (Erysipel).

Falls der Fußpilz nicht behandelt wird, breitet er sich auf den Nagel aus (Onychomykose). Die Farbveränderung des Nagels (weiß, gelb oder bräunlich), die anfangs noch harmlos aussieht, geht auf die Nagelplatte über und der Nagel verdickt und wird bröckelig.

Eine Fußpilzerkrankung ist sehr ansteckend, hartnäckig, breitet sich auf weitere Nägel aus und heilt nie von selbst! Deswegen ist es ratsam, rechtzeitig was gegen die Erreger zu unternehmen, bevor die Behandlung langwierig und teuer wird und bevor Familienmitglieder angesteckt werden.

Gegen den Nagelpilz gibt es einen rezeptfrei erhältlichen Lack, den man lediglich 1x pro Woche auftragen muss (7-Tage Depot-Wirkung, Dauer der Behandlung ca. 12 Wochen). Die erkrankte Nagelsubstanz sollte zuvor entfernt werden (mechanisch durch Feilen oder durch medizinische Fußpflege oder chemisch mit Harnstoff). In fortgeschrittenen Stadien kann die zusätzliche Einnahme von verschreibungspflichtigen Tabletten nötig sein. Das schmerzhafte Nagelziehen ist, Gott sei Dank, Geschichte.

Vorbeugend sollten Sie darauf achten, stets trockene Füße zu haben: nach dem Baden sollten die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet werden. Luftdurchlässiges Schuhwerk und Baumwollsocken (keine Synthetik) sind unerlässlich. Laufen Sie in Schwimmbädern nie barfuß und halten Sie Ihre Füße warm.

Gesunde Nägel unterstreichen ein gepflegtes Äußeres und gelten als Visitenkarte eines jeden Menschen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne diskret und persönlich und freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Ihr

Dr. Thomas Klose